FUNtastic-Basketball Arnstadt II : BiG Gotha II 82:100
Thüringenpokal FB Arnstadt II verliert gegen BiG Gotha II 82:100. Doch die eigentliche Sensation war schon vor Spielbeginn perfekt: Arnstadt II stand im Halbfinale des Thüringen Pokals! Die Gegner spielen drei Klassen höher in der 2. Regionalliga. Daher waren die Vorzeichen an sich klar: eine Partie David gegen Goliath. Die Funtastics konnten also nur gewinnen. Die Gäste reisten nur zu siebt an, die Gastgebern fehlte Topscorer M.Meckel und S.Keßler (der im Pokal diese Saison für ARN1 spielte). Zunächst legten die Gäste vor (0:5/2.´), Arnstadt versteckte sich jedoch keineswegs (7:5/4.´). Dank aggressiver Verteidigung konnten die Gäste ihren größten Vorteil – den Größenvorteil – bis dato kaum nutzen. Die Funtastics spielten dagegen schnell und konnten sich auf ihre besseren Schützen verlassen. Bis Mitte des Viertels war die Partie ausgeglichen (15:15/7.´), doch dann wurden auch Arnstadts Schwächen deutlich: das Umschalten in die Verteidigung. BiG machte so schnell einige einfache Punkte, allem voran Hochbach, der allein im ersten Viertel schon 12 Punkte auf seinem Konto hatte. Gotha profitierte von dem Konzentrationsabbau Arnstadts und münzte dies konsequent in Punkte um. Den Gastgebern gelang in diesem Viertel nicht mehr viel (18:30).





Dies setzte sich auch im zweiten Viertel fort (18:38/4.´). Arnstadt war überfordert, machte zu leicht und zu viele Fehler, welche die Gäste eiskalt ausnutzten. So brauchten diese gar nicht viel tun für den ersten großen Vorsprung. Nach dem freien Fall der letzten Minuten fingen sie sich wieder. Im vormals zähen Offensivspiel war wieder mehr Bewegung und die Funtastics begannen wieder Basketball zu spielen. Bis zur Halbzeit kamen sie wieder etwas näher heran (39:55).



Gotha sah das ganze wohl eher als besseres Trainingsspiel an; einige waren erst 15 Minuten vor Anpfiff in der Halle. Und auch nach dem Wechsel nahmen sie das Spiel wohl auf die leichte Schulter. Im Gegensatz zu Arnstadt: diese begannen die zweite Hälfte mit einem 12:2-Lauf (51:57/4.´). 20 Punkte Rückstand waren plötzlich nur noch sechs! Nicht nur die Zuschauer glaubten an das Unmögliche. Wenn sie nur die Fehlerquote moderat halten können…Doch erneut kam eine Dürreperiode. Gotha antwortete mit einem 10:0-Lauf (55:71/7.´). Wieder waren sie zu unkonzentriert und die Gäste konsequent. Dieses Mal rappelten sie sich jedoch schneller auf: Heerdegen versenkte drei Dreier in Folge (73:66/8.´). Beim Stand von 66:77 ging es in letzte Viertel. Wer hätte das vor dem Spiel erwartet?


Leider ging jetzt nichts mehr. Ballverluste, Fehlwürfe, zu wenig Bewegung auf beiden Seiten. Der Akku war leer. Und Gotha machte den Sack mit einem 21:5-Lauf über die nächsten sieben Minuten zu (98:71/7.´). Arnstadts darauf folgender 11:2-Lauf bis Spielende war da nur noch Ergebniskosmetik.

Insgesamt war es allein schon des Erreichen des Halbfinales wegen, ein großer Tag für den Verein. Darüber hinaus waren sie keinesfalls chancenlos – vielmehr hatten sie einen vergleichsweise schlechten Tag, sodass sogar mehr drin gewesen wäre. Dennoch ist einfach anzuerkennen, dass die Gegner heute einfach dem Klassenunterschied entsprechend cleverer waren, auch wenn sie kaum mehr taten, als sie für den Sieg tun mussten



Fotos: M.Schmidt

Arnstadt: Fischer 2, Heerdegen 12, Kästner 5, Meißner, Nießen 13, Parra Castellano 12, Schreier, Wanke 15, Zila 10, Zink 11


Gotha: Hammermeister 7, Hochbach 38, Kästner 25, Kollmer 2, Neuhaus 10, Nicol 14, Schneider 4




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