FUNtastic Ladies : KSSV Victoria Weimar 64:61
FUNtastic-Ladies Erstes Heimspiel. Neues, altes Team gemixt. Gute Aussichten für das erste Heimspiel der FUNtastic Ladies, allerdings gab es Startschwierigkeiten. Während das erste Saisonspiel gegen LadyBaskets Jena III verschoben werden musste, da nicht genug Spielerinnen zur Verfügung standen, wurde dies also der große, erste ernste Test für die Ladies. 
Doch bei ihrer Premiere patzten sie, konnten sich jedoch letztendlich einen knappen Sieg einholen. Weder der Sprungball, noch das erste Viertel konnte gewonnen werden. Durch häufig zu überhastete Fehlpässe und unkonzentrierte Defense, konnte Weimar sich gut einschießen und das erste Viertel mit 16 : 12 für sich entscheiden. Deren Defense und somit die Presse war im entscheidenden Moment deutlich besser. Die Wurfausbeute war auf beiden Seiten nicht die beste, Startschwierigkeiten also bei Heim- und Gastmannschaft. An dieser Situation sollte sich auch im 2. Viertel so schnell noch nichts ändern. Weimar verteidigte weiter konzentriert und aggressiv, während Arnstadt sich davon wieder und wieder beirren ließ und dadurch Ballverluste herbeiführte. Einzig der Halbzeitstand von 19 : 27 für Weimar zeigt noch die Probleme der Trefferquote beiderseits. Die Freiwurfquote der ersten Halbzeit ist hier lieber in den Hintergrund zu stellen.




Die Halbzeitpause konnte dazu genutzt werden, sich neu zu motivieren und vor allem um festzustellen, dass die Ladies viel stärker sein können als das, was sie bisher gezeigt haben und somit auch den sprichwörtlichen Sack zumachen und den Sieg einstecken können. Mit diesem Selbstbewusstsein gingen die FUNtastic Ladies in das dritte Viertel – und dafür sollten sie auch gleich belohnt werden. Mit 26 Punkten auf Arnstädter Seite und 14 Punkten auf der weimarischen konnten die Ladies gut abstecken, wozu sie in der Lage sind. Das Zusammenspiel gelang zunehmend besser, die Pässe wurden nur noch selten zu Ballverlusten und der Korb war das höchste Ziel. Auch die Freiwurfquote wurde stark verbessert (zu vermelden seien hier vor allem starke 73% von Rila Mahenina). Die Führung konnte errungen werden und Arnstadt war guter Dinge, diese noch weiter auszubauen. 
Hier hatten sie allerdings nach einem guten Run nicht mehr mit Weimar gerechnet, die sich noch einmal zusammennahmen, ihre Presse wieder verstärkten und Arnstadt in den letzten und von Arnstadt unkonzentriertesten 4 Minuten des ganzen Spieles führten. Währen Arnstadt noch einmal 21 Punkte zum Punktekonto hinzufügen konnten, ließ sich Weimar nicht stoppen und vor allem Isabell Keil führte zu dieser Zeit ihre Damen nah an einen möglichen Sieg heran. Weimar stoppte durch Fouls immer wieder die Uhr und kam noch einmal gefährlich nahe – ein echtes Highlight-Ende bei dem vor allem die Zuschauer abermals mitfieberten. 
Am Ende konnte Arnstadt mit 3 Punkten einen wichtigen Sieg landen. Allerdings war das lange nicht alles, was die FUNtastic Ladies abrufen können. An den Schwächen muss also noch weiter gearbeitet und die Stärken müssen weiter ausgebaut werden. Im nächsten Spiel geht es dann gegen den stärksten Gegner der Liga – den USV Jena. Hier gilt es, die Niederlage nicht allzu hoch ausgehen zu lassen. 

Es spielten: Rila Mahenina (23 Punkte, 11/15 Freiwürfen), Christin Müller (11, 1/3), Bianka Zila (7, 5/12), Franziska Erbe (6), Nicola Kromer (5, 3/6), Angela Kollek (4, 2/2), Nastasja Gabe (4, 0/2), Rivo Mahenina (2), Eva-Marie Günther (2), Ulrike Mahnke, Laura Greßler


FUNtastic Ladies : KSSV Victoria Weimar 64:61

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